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Die Herstellung (nahtloser) Feinstrümpfe und Feinstrumpfhosen

Täglich werden Feinstrümpfe und Feinstrumpfhosen von Frauen, Männern und Kindern getragen, doch wie werden sie hergestellt? World of Lingerie zeigt Ihnen die einzelnen Arbeitsschritte, die je nach Strumpfhersteller variieren können:

Stricken von Feinstrumpfhosenteilen. Im ersten Arbeitsgang werden die Beinteile auf Rundstrickmaschinen gestrickt. Aus zwei Bein- und dem Zwickelteil entsteht später die Strumpfhose. Strümpfe werden nach dem gleichen Arbeitsgang gestrickt.

Beim Wenden wird der Strumpf, bzw. das Strumpfhosenteil auf die linke Seite gewendet und damit zum Ketteln oder Nähen vorbereitet. Die offene Spitze der Strumpfhose (Strumpf) wird maschenweise doppelt auf die Kettelnadel des Kettelkranzes aufgestossen und mit einer nichtauftragenden Kettelnaht geschlossen. Aus Kostengründen sparen einige Betriebe das aufwendige Ketteln und nähen Strümpfe und Strumpfhosen mehrfach, wodurch eine stärkere Naht entsteht.

Das Sitznähen auf Automaten. Der Strumpf wird beim Aufziehen gewendet. Durch das Vorbeiführen der Strumpfspitze mit Hilfe einer Schablone an der Nähmaschine erhält sie eine ebenmässige, saubere Naht. Automatisch wenden die Maschinen die Strumpfware zurück. Alternativ kann die Strumpfspitze auch durch Verdrehen auf einer Strickmaschine geschlossen werden.

Das Repassieren bedeutet kleine Fehler zu beseitigen (Laufmaschen). Um Strumpfwaren unempfindlicher für die Weiterverarbeitung zu machen schrumpft man sie unter Dampfdruck beim Vordämpfen. Nach Prüfung der Längen auf Fehler geht es weiter zum Nähen. Zwei Strumpfhosenteile und der Zwickelteil werden zur Strumpfhose zusammengenäht. Über einer speziellen Prüfform werden die konfektionierten Strumpfhosen einer Kontrolle unterzogen. Man achtet hierbei auf eine gleichmässige Naht. Die rohweiß gearbeiteten Strumpfwaren kommen darauf zu Färben.

Die nun auf Formen gezogene Strumpfware wird unter Dampfdruck plastifiziert. Nylon / Perlon erhält dabei seine Form. Die Strumpfwaren werden im Farbbad oder durch eine Sprühdüse eingefärbt und darauf plastifiziert. Das Legen und Paaren vergleicht unterschiedlich lange Strümpfe so oft miteinander bis zwei in allen Teilen gleiche Strümpfe gefunden sind. Beim darauffolgenden Sortieren von Strumpfhosen werden sie um ein Einlegeblatt gewickelt und eingetütet. Die gepaarten Strümpfe werden ebenfalls eingetütet, etikettiert und kartoniert.

Die Herstellung von Herrenstrümpfen


Das Stricken der Strumpfware erfolgt auf Ein- oder Doppelzylinderautomaten. Die Maschinen sind, abhängig vom jeweiligen Strumpfdesign, mit verschiedenen Mustereinrichtungen ausgestattet.

Beim Trennen werden die endlos aneinander gearbeiteten Strümpfe separiert, gewendet und gekettelt (siehe Herstellung von Strumpfhosen).

Nach Warenprüfung werden die Herrenstrümpfe zurückgewendet (Wenden). Nach dem Repassieren beginnt das Formen: Spezialmaschinen glätten die Strümpfe unter Dampfdruck.

Beim Paaren und Legen werden, wie bei Feinstrumpfwaren, die Qualitäten verglichen. Durch Heften werden zwei gleiche Strümpfe mit Heftetikett zusammengeführt. Das Strumpfetikett informiert über Größe, Farbe Materialzusammensetzung usw. Die Herrenstrümpfe werden zusammengelegt und je nach Verpackungseinheit banderoliert.

Der beschriebene Arbeitsablauf wird auch für gestrickte Strümpfe aller Art (Kindersöckchen, Herrenkurzsocken, Bundhosenstrümpfe, Damenkniestrümpfe uvm.) durchgeführt.

Die Herstellung von Stützstrumpfhosen


Für die Herstellung von Stützstrumpfhosen und Stützstrümpfen sind die Arbeitsgänge nahezu identisch. Es sind allerdings mehr Kontrollstufen eingebaut als bei Feinstrumpfwaren. Die Stützartikel werden nicht nach Tisch-, sondern nach Recklänge gepaart. Stützstrumpfhosen werden zusätzlich aufgebrannt und teils muss ein Gummiband angenäht und verriegelt werden.

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