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Wolle

Obgleich viele Tiere als Wollproduzenten in Frage kommen und auch genutzt werden (Kamele, Ziegen, Kaninchen) wird nur das Schaf als Woll-Produzent zugelassen. Wolle ähnelt dem menschlichen Haar, aus Eiweißen aufgebautes Keratin bildet Fibrillen, die ihrerseits in Bündeln angeordnet sind. Der Vorteil der Wolle liegt in der Fähigkeit, Feuchtigkeit von bis zu 30% ihres Eigengewichts zu absorbieren, ohne sich feucht anzufühlen. In den Hohlräumen der Fasern enthaltene Luft bildet zudem eine Isolationsschicht, die einerseits kalte Außentemperatur nicht an die Haut lässt, andererseits die Körperwärme speichert. Bei Verwendung von hochwertiger Merinowolle mit feinster Faserdichte, werden die Hautnerven nicht gereizt und somit wird diese Wolle von den meisten Menschen als angenehm empfunden. Wolle lässt sich aufgrund der geschuppten Oberfläche nicht so ausrästen, dass Pilling (Knötchenbildung) entsteht. Pilling ist bei Wolle und anderen Fasern mit ähnlicher Struktur unvermeidbar und ist kein Qualitätsmangel. Ganz im Gegenteil: das Pilling bewirkt eine noch bessere Isolation. Die verwendete Merinowolle ist natürlich gegen Einlaufen behandelt und lässt sich in der Waschmaschine waschen.



 

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